Tiere als Schlüssel zu unserem Sein und Wohlbefinden

 

Tiere in der Beratung - wie geht das und warum ist das gut?

 

Tiere können unser Wohlbefinden positiv beeinflussen. Nicht alleine deswegen halten Menschen sich Haustiere. Was es aber für die Beratung so interessant macht, ist "wie" wir mit ihnen zusammen sind. Denn im Kontakt mit ihnen findet die Kommunikation auf einer non-verbalen Ebene statt, etwas, was wir Menschen im Verlaufe der Evolution, insbesondere seit Entwicklung der verbalen Sprache, wenn nicht verlernt, dennoch zusehends vernachlässigt haben. Zum generellen Verständnis des Nutzens eines Säugetieres in der Therapie muss man sich die neuronalen Strukturen des Menschen und des Säugetieres verdeutlichen. Beim Menschen besteht das Gehirn aus 3 Instanzen, die in engem Kontakt und Austausch miteinander stehen: des Stammhirns, in dem alle autonomen Prozesse und Instinkte gesteuert werden, dem limbischen System, welches für die Speicherung von Erfahrungen und Generierung von Emotionen sorgt und schließlich die Großhirnrinde - insbesondere der frontale Kortex - der für die bewusste Handlungsplanung, also das beobachtbar Verhalten, zuständig ist. Die Großhirnrinde zeichnet uns als Menschen aus, Tiere verfügen lediglich über Instanzen wie das Stammhirn (auch Reptilienhirn genannt) und das Limbische System (Säugetiere). Während wir Menschen also aufgrund unseres Seins in der Lage sind, über unsere Instinkte und Bauchgefühle, Wahrheiten und Empfindungen, mal bewusst, mal unbewusst, hinweg zu setzen (was dann im schlimmsten Fall zu Erkrankungen führt), verfügt ein Tier aufgrund des Aufbaus seines Gehirns nicht über diese Möglichkeit. Es ist demnach immer ehrlich und reagiert auf unser Auftreten in jedem Fall authentisch - so wie es ihm sein Überlebensinstinkt vorgibt.  Denn im (säuge-)tierischen Gehirn wird das Verhalten immer über die Instinkte gesteuert, eine Instanz wie die Großhirnrinde existiert nicht, es denkt nicht darüber nach, ob das Gegenüber freundlich oder unfreundlich ist, sondern reagiert spontan auf dessen Verhalten und Auftreten. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Tier immer im Moment ist - für das Tier gibt es kein Gestern oder Morgen, nur das Hier und Jetzt. Und gerade das macht es für unsere Interaktion mit dem Tier so interessant. Das Feedback, das sie vom Tier bekommen, ist immer echt, ehrlich und von unschätzbaren Wert. 

 

Neugierig geworden? Dann kontaktieren Sie mich, um mehr zu erfahren!

 

Aber jetzt mal "Butter bei die Fische!" 

 

Die dahinter steckende Psychologie:

Natürlich lässt sich alles Folgende auch im psychologischen Gespräch, üblicherweise in einem Praxisraum, durch "Reden" erreichen, und das ist gut so. 

Allerdings bleiben wir dabei in der Regel "im Kopf" und nur selten gelingt es den "Bauch" zu aktivieren. Das ist im Zusammensein mit Tieren und in der Natur viel leichter.

 

Da ich die Gesellschaft meiner Vierbeiner sehr schätze und insbesondere, seit ich leidenschaftliche Islandpferdebesitzerin bin, ist es für mich ganz natürlich, das Pferd als Co-Therapeuten zu Rate zu ziehen. Durch die Triade Mensch-Pferd-Psychologe lassen sich Ihre verdeckten Potentiale und immer wieder kehrenden Stolpersteine auf einer nicht-sprachlichen Ebene aufdecken. Im Kontakt mit dem Pferd zeigen sich ihre individuellen Verhaltensmuster, die Sie im Leben voran bringen, aber auch solche, die Sie immer wieder blockieren und daran hindern, ihre Lebensziele zu erreichen. Ganz spielerisch hilft Ihnen das Pferd dabei diese Muster zu lösen und mehr Raum für Kreativität, Erfüllung und Lebensfreude zu schaffen.

 

Mögliche Inhalte und Nutzen der pferdegestützten Beratung sind z.B.:

  • die Aktivierung von individuellen Ressourcen - direkt erfahrbar!
  • die Anregung und Unterstützung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen - sofort spürbar!
  • die Klärung und Überwindung von Krisen-mal ganz anders!
  • Betrachtung ihrer Interaktionsgestaltung - nicht vermeidbar und unmittelbar!
  • Aufdeckung maladaptiver Verhaltensmuster und Gedankenschemata - ganz spielerisch und nicht wertend!

Üblicherweise finden mindestens 3 Sitzungen, wenn gewünscht auch mehr, statt. In der ersten Sitzung klären wir Ihr Anliegen und erheben den Status Quo. Beim zweiten Treffen kommt das Pferd als Co-Therapeut dazu, um das Besprochene erlebbar zu machen. Dieses Treffen findet im Freien statt. In der dritten Sitzung werden Veränderungsperspektiven und der Transfer in Ihr Leben gestaltet. 

 

Das wollen Sie? Dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf und vereinbaren einen Termin!